Die Gitarre

Die Gitarre ist ein wundervolles Instrument, das einen das ganze Leben lang begleiten kann. Es ist - verglichen mit anderen Instrumenten - preiswert und absolut vielseitig. Jede nur denkbare Musikrichtung, von klassischem Spiel bis Rockmusik, von Flamenco bis Liedbegleitung reicht das musikalische Spektrum, das sich darüber hinaus jedes Jahr durch neue Kompositionen und Techniken erweitert.

Der Anfang des Gitarrespielens ist relativ leicht, was jedoch nicht zu der Ansicht verleiten sollte, das die Gitarre ein leichtes Instrument ist. Konzentriertes, tägliches Üben gehört dazu!

Tipps und Tricks zu Kauf und Pflege

Damit Sie lange Freude an Ihrem Instrument haben, möchten wir Ihnen einige Hinweise geben. Diese Ratschläge zur Pflege und sorgsamen Behandlung der Konzertgitarre wenden sich sowohl an den erfahrenen Spieler, der sich seine Gitarre aufgrund ausgeprägter klang- und spieltechnischer Vorstellungen in einer Meisterwerkstatt bauen lässt wie an den Anfänger und Schüler, der auf ein preiswertes Instrument angewiesen ist.

Schülergitarre

Probleme am neugekauften Instrument treten vor allem bei industriell oder manufakturell hergestellten Schülergitarren auf. Der niedrigere Preis des Schülerinstruments kann nur durch Einsparungen sowohl beim Materialeinsatz als auch bei den Arbeitszeiten gehalten werden. Deshalb ist es gerade für den Schüler und seinen Lehrer wichtig, viel Sorgfalt auf die Auswahl des Instruments zu verwenden.

Oft werden derartige Gitarren aufgrund eines oberflächlich perfekten Aussehens oder eines gefälligen Klangs gekauft und dabei eine viel zu hohe Saitenlage oder ein Anschlagen der Saiten in Kauf genommen im Glauben, derartige vermeintlich kleinen Mängel ließen sich im Nachhinein leicht beheben. Ungünstige Saitenlagen sind jedoch häufig auf Mängel bei der Halseinpassung zurückzuführen und damit produktionsbedingt; sie lassen sich oft nicht mehr oder nur durch sehr zeit- und kostenaufwendige Eingriffe in das Instrument zufriedenstellend ändern. Eine gute Saitenlage und leichte Spielbarkeit der Gitarre sollten deshalb beim Kauf eines preiswerten Schülerinstruments vorrangig sein.

Materialeinsparungen bei der Schülergitarre werden vor allem durch den Einsatz von Furnier- statt Vollhölzern erreicht. Da der Klang einer Gitarre im wesentlichen von der Schwingungsfreudigkeit der verwendeten Hölzer abhängt, muss dabei mit Klangeinbußen gerechnet werden. Unter dem Gesichtspunkt, dass das Instrument dem Schüler über einen längeren Zeitraum gerecht werden sollte, ist es ratsam, zumindest auf eine gute Massivholzdecke bedacht zu sein, denn die Decke bestimmt als Hauptresonanzträger den Klangcharakter und die Entwicklungsfähigkeit wesentlich.

Holzarten 

Die gute klassische Konzertgitarre besteht aus Massivhölzern. Die Resonanzdecke wird aus lang abgelagerter (nicht künstlich getrockneter) hochwertiger Alpenfichte oder auch Zeder gefertigt, also aus schwingungsfreudigem Weichholz, das in der Regel sehr dünn gearbeitet ist, aber dem verhältnismäßig großen Saitenzug der Gitarre (35 bis 40 kg) standhalten muss.

Für Boden und Zargen werden Palisanderarten (Jacaranda) aus Ostindien oder Südamerika verwendet, seltener das im mitteleuropäischen Raum traditionelle geflammte Ahornholz oder aber afrikanische Harthölzer wie Wenge, Padouk, Bubinga. Bei einfacheren Gitarren werden auch Mahagoniarten oder dunkel gebeizter schlichter Ahorn eingesetzt. Flamencogitarren haben traditionell Zypressenbögen und -zargen, werden aber auch (als "Flamenca negra") mit Riopalisander gebaut.

Der Hals des Instruments, der den Saitenzug im wesentlichen tragen muss, wird vorzugsweise aus leichten, aber gut stehenden Cedrohölzern gefertigt, die mehr oder weniger aufwendig gesperrt sind. Mahagoniarten, Erle oder Ahorn werden ebenfalls für die Halsherstellung verwendet.

Das besonders verschleißanfällige Griffbrett besteht aus Ebenholz oder, bei preiswerteren Instrumenten aus den etwas weicheren Palisanderarten.

Der Steg wird aus Ebenholz oder Palisander gefertigt, Stegeinlage und Sattel aus Knochen oder Elfenbein (bei sehr preiswerten Gitarren, ebenso wie die Randeinlagen, aus Kunststoffen).

Luftfeuchtigkeit

 Das Holz als Naturmaterial gleicht seinen Feuchtigkeitshaushalt der Luftfeuchtigkeit im Raum an. Bei hoher Luftfeuchtigkeit nimmt es Wasser auf, dehnt sich also aus, bei niedriger Luftfeuchtigkeit zieht es sich zusammen. Sehr hohe Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt den Klang der Gitarre; in extremen Fällen können sich Verleimungen lösen. Gefährlicher sind in unseren Breiten allerdings zu niedrige Feuchtigkeitsgrade vor allem in der Heizperiode, bei denen sich das Holz zusammenzieht und reißen kann.

Die relative Luftfeuchtigkeit ist von der Lufttemperatur abhängig: Kalte Luft speichert sehr viel weniger Feuchtigkeit als warme. Wird kalte Luft erwärmt, sinkt der Prozentanteil der Feuchte in der Luft rapide, da warme Luft ja mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Daher sinkt die relative Luftfeuchtigkeit in der Heizperiode in Wohnräumen häufig auf weniger als 30%, was weder für den Menschen noch für die Gitarre bekömmlich ist. Beide fühlen sich bei einer Raumtemperatur um 20 Grad C und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50% und 70% am wohlsten. Es empfiehlt sich, die Luftfeuchtigkeit mit einem gut einjustierten Hygrometer regelmäßig zu kontrollieren.

Bei zu niedrigen Luftfeuchtigkeitswerten hat es sich bewährt, im Gitarrenetui eine gelochte Dose unterzubringen, in der ein angefeuchteter Schwamm aufbewahrt wird. Im Handel werden auch Luftbefeuchtungssysteme für Saiteninstrumente angeboten, die aber nicht unbedingt für die Gitarre geeignet sind.

Spielfähige Instrumente sollten nicht an Kamin- oder Aussenwänden von Wohnräumen aufgehängt werden. Hier sind Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu erwarten, die dem Instrument auf jeden Fall schaden. Auch sollten Instrumente nicht auf Schränken oder hohen Regalen aufbewahrt werden: Vor allem in der Heizperiode steigt die Temperatur mit zunehmender Raumhöhe an, die Luftfeuchtigkeit sinkt entsprechend. Heizkörpernähe (auch bei Fußbodenheizungen) sollte natürlich ebenfalls vermieden werden.

Manche Gitarrenbauer wachsen oder lackieren ihre Instrumente von innen, um Luftfeuchtigkeitsschwankungen vorzubeugen. Ein solches Abschotten des Holzes gegen sein natürliches hygroskopisches Verhalten ist allerdings umstritten.

Griffbrett 

Auf seinen Außenflächen wird jedes Instrument vor mechanischen und luftfeuchtigkeitsbedingten Beschädigungen zuallererst durch die Lackierung geschützt. Eine Ausnahme bildet das Griffbrett, das als einziger holzoffener Teil des Instruments über keine schützende Lackschicht verfügt. 'Gerade dieser Teil der Gitarre ist aber mechanischen Einflüssen besonders stark ausgesetzt:

Beim Spiel lagern sich an den Bünden Hautrückstände ab, die in Verbindung mit dem Handschweiß dem Holz auf Dauer arg zusetzen und zu regelrechten Beschädigungen am Griffbrett führen können.

Bei der neuen Gitarre ist die Griffbrettoberfläche mit säurefreiem Öl behandelt und dadurch geschützt. Dieser Schutz lässt sich auf Dauer erhalten, wenn das Griffbrett beim Saitenwechsel gereinigt wird, wobei hartnäckige Ablagerungen mit feinem Schleifpapier und Polierstahlwolle zu entfernen sind. Etwa einmal im Jahr sollte das Griffbrett mit etwas säurefreiem Öl (z.B Nähmaschinenöl oder Fahrradöl) nachbehandelt werden.

Lack 

Die Pflege der Lackoberfläche des Instruments beginnt damit, darauf zu achten, dass die Gitarre beim Spiel nicht mit Knöpfen, Gürtelschnallen, Ketten oder mit Reißverschlüssen in Berührung kommt, die Kratzer im Lack hinterlassen. Auch auf der Lackoberfläche, insbesondere der Decke, lagert sich Schweiß ab. Deshalb sollte die Gitarre nach dem Spiel mit einem weichen Tuch abgerieben werden. .

Hartnäckigere Verunreinigungen und Flecken lassen sich bei den heute üblichen Zelluloselacken und Polituren schonend mit einem guten Polish entfernen: Die Flüssigkeit wird gut aufgeschüttelt und mit einem sauberen Tuch sehr sparsam kreisförmig aufgetragen; anschließend wird mit einem weichen Tuch nachpoliert. Der Gitarrenlack sollte nicht mit haushaltsüblichen Möbelpolituren oder Wachsen behandelt werden.

Sollten einmal schwerwiegendere Lackschäden auftreten, ist es in jedem Fall ratsam, die Reparatur einem Fachmann zu überlassen.

Hochwertige Konzertgitarren werden oft mit alkohollöslichen Naturlacken handpoliert, die die Schwingungsfähigkeit der Hölzer nicht beeinträchtigen, aber sehr empfindlich sind. Instrumente mit derartigen Polituren müssen deshalb besonders sorgfältig behandelt werden. Matte Stellen sollten umgehend vom Fachmann überarbeitet werden, um einen Abbau des Lackes zu verhindern. In abgetragene Lackflächen dringt Schweiß ein; deshalb sollte es der Spieler gar nicht erst soweit kommen lassen. Bereits abgebaute Flächen müssen unbedingt sofort vom Fachmann ausgebessert werden.

Saiten 

Zum sorgsamen Umgang mit der Gitarre gehört natürlich auch der rechtzeitige, regelmäßige Saitenwechsel. Bei alten, abgespielten Saiten ist das Material durch die Schwingungen ermüdet; Die Saiten werden beim Stimmen auf den normalen Kammerton überdehnt, erhöhen den ohnehin beträchtlichen Zug auf der Decke erheblich und verderben die Bundreinheit des Instruments. Gute Diskantsaiten halten etwa ein halbes Jahr, während die Basssaiten ihre Brillanz bereits nach 30 bis 40 Spielstunden einbüßen: Nach dieser Zeit brauchen umwickelte Saiten in der Regel nicht mehr auf ihren Einstimmpunkt hin korrigiert zu werden; die Saitenwicklung wird nun stets an den gleichen Stellen beansprucht, so dass an diesen Punkten die Wicklung beschädigt wird und Schweiß eindringt.

Welche Saiten für ein Instrument am besten geeignet erscheinen, ist beim heutigen reichhaltigen Angebot im wesentlichen eine Geschmacksfrage. Es empfiehlt sich daher, verschiedene Markensaiten auszuprobieren, die inzwischen ja in vielen Stärken und Materialien angeboten werden, um den eigenen Bedürfnissen und den Erfordernissen des Instruments gerecht zu werden. Der Spieler sollte allerdings beachten, dass auf ein dünn gearbeitetes Instrument auch dünne Saiten gehören, während ein stärker gebautes Instrument eine normale bis starke Saitenspannung verträgt.

Auch bei Markensaiten kann es vorkommen, dass einzelne Saiten nicht in Ordnung sind, was sich in Tonschwächen oder Nebengeräuschen beim Spiel äußern kann. Es empfiehlt sich daher, die Diskantsaiten vor dem Aufziehen darauf zu überprüfen, ob sie gleichmäßig rund gearbeitet sind. Hierzu hält man die Saite an einem Ende fest und zieht sie der Länge nach durch die Finger der anderen Hand; springt das lose Saitenende unregelmäßig hin und her, so ist die Saite vermutlich fehlerhaft.

Nebengeräusche beim Anschlagen der Saiten und Tonschwächen können natürlich auch durch vielfältige andere Störungen verursacht werden, die der Spieler zum Teil selbst beheben kann, zum Teil aber unbedingt dem Gitarrenbaumeister überlassen sollte.

Mechanik

 Es empfiehlt sich, bei ungewohnten Nebengeräuschen zunächst außer der Saitenqualität die Mechanik der Gitarre zu überprüfen. Die Schrauben, mit denen die Zahnräder der Mechanik befestigt sind, lockern sich leicht; sie sollten hin und wieder nachgezogen werden. Um eine gute Gängigkeit der Mechanik zu erhalten, ist es im übrigen ratsam, alle ein bis zwei Jahre einen Tropfen säurefreies Öl auf das kleine Getriebe zu geben.

Saitenlage

Sind Saiten und Mechanik in Ordnung, kann ein plötzlich auftretendes Nebengeräusch auch durch ein Aufschlagen der Saiten auf die Bünde verursacht sein: Die Saitenlage des Instruments (der Abstand der Saiten vom Griffbrett) ändert sich entsprechend den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen in Sommer und Winter. Deshalb haben gute Meistergitarren gelegentlich zwei Stegeinlagen, die bei Bedarf ausgetauscht werden können.

Der Spieler kann sich hier zunächst aber auch behelfen, indem er die Stegeinlage unterlegt: Hierzu eignet sich Zellglas oder Hartholzfurnier, nicht jedoch Papier oder Pappe - weiches Unterlegmaterial dämpft die Schwingungsübertragung vom Steg auf die Decke. Ein Unterlegen der Stegeinlage ist allerdings nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Wenn das Knochenteil zu stark erhöht wird, besteht die Gefahr, dass durch das veränderte Kippmoment der Einlage die Vorderkante des Stegs ausbricht.

Falls die Saitenlage wesentlich (d.h. um mehr als ca. 1 mm) erhöht werden muss, ist dem Spieler mit einem Unterlegen der Stegeinlage auch nicht mehr geholfen. Derartige Unterschiede sind wahrscheinlich nicht witterungsbedingt:

Eher hat sich der Hals verzogen (falls er nicht, wie bei industriell gefertigten Gitarren häufig, von vornherein ungenau eingepasst war). Wenn trotz eines hohen Steges die Saitenlage zu niedrig ist, sollte deshalb auf jeden Fall der Fachmann zu Rate gezogen werden, der das Griffbrett gegebenenfalls neu abrichtet.

Auch eine auffallend hohe Saitenlage der Gitarre läßt sich nicht ohne weiteres verändern. Da sie konstruktionsbedingt sein könnte, sollten Beurteilung und eventuelle Eingriffe dem Gitarrenbaumeister überlassen bleiben.

Sattel 

Bei Korrekturen der Saitenlage im unteren Griffbrettbereich sollten die Saitenführungen im Sattel nicht vom Laien nachgefeilt werden. Diese Nuten müssen sehr genau ausgeführt sein, um störende Nebengeräusche beim Spiel zu vermeiden.

Die Sattelnuten können sich besonders im Bassbereich im Lauf der Zeit förmlich einsägen. Dadurch kann ein Aufschlagen der leeren Sahen auf die Bünde verursacht werden. Hier kann sich der Spieler, wie bei der Stegeinlage, zunächst durch ein Unterlegen des Sattels behelfen. Bei auffälligen Veränderungen sollte jedoch der Fachmann zu Rate gezogen werden, weil eventuell Defekte in der Gesamtkonstruktion vorliegen, die der Gitarrenspieler nicht ohne weiteres erkennt.

Bünde 

Tonschwächen und -Störungen können auch durch einzelne gelockerte Bünde verursacht werden oder dadurch, dass die Bünde in bestimmten Lagen abgenutzt sind. Dies zu erkennen, erfordert viel Erfahrung und sollte deshalb in jedem Fall dem Gitarrenbaumeister überlassen werden - es ist sinnlos, auf gut Glück selbst zu versuchen, einzelne "störende" Bünde abzufeilen. Meistens handelt man sich damit nur neue Störungen ein, und der Fachmann muss anschließend viel mehr Zeit auf die Wiederherstellung des Griffbretts und damit der Spielbarkeit des Instruments verwenden, als wenn er es von vornherein begutachtet hätte.

Risse

 Erst recht gehört natürlich die Reparatur offensichtlicher Defekte wie Risse im Korpusbereich oder gelöste Stegverleimungen in die Fachwerkstatt. Eigene Reparaturversuche - womöglich mit einem "Alleskleber" - können das Instrument sehr schnell ruinieren. Risse in der Gitarrendecke und im Boden sollten bis zum Reparaturtermin mit selbstklebendem Film geschützt werden, um ein Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen ins Holz zu verhindern. Während bei derartigen Rissen das Instrument nicht unmittelbar gefährdet ist, muss es bei Zargenrissen sofort entspannt werden, weil sich durch den Saitenzug Risse schnell aufweiten können.

Etui

Zur Pflege des Instruments gehören selbstverständlich auch sichere Aufbewahrung und Transport. Für den Schüler, der bei der Anschaffung seines Instruments bereits rechnen muss, mag zunächst eine gepolsterte Tasche zum Transport seiner Gitarre genügen - ohne Hülle sollte eine Gitarre allerdings nie transportiert werden ! auf Dauer ist aber auf jeden Fall die Anschaffung eines stabilen Etuis für das Zupfinstrument ratsam. Bei hochwertigen Meistergitarren gehört das Etui ohnehin dazu.

Die Preisunterschiede beim Etuikauf sind im wesentlichen ausstattungsbedingt: Qualitätsunterschiede gibt es sowohl bei der Ausführung von Schlössern, Griffen, Innenauspolsterung und Futter als auch beim Koffermaterial selbst. Etuis aus Sperrholz sind natürlich wesentlich widerstandsfähiger als Koffer aus Pappmaterial, sie sind allerdings auch wesentlich teurer. Für Gitarristen, die ihr Instrument öfter auf Flugreisen mitnehmen, werden auch besonders formstabile und leichte Koffer aus Kunststoffen angeboten.

Es sollte deutlich geworden sein, dass der Gitarrenspieler viel selbst dazu beitragen kann, sein Instrument lange Zeit in einem gepflegten und spielfähigen Zustand zu erhalten, durch sorgfältige Behandlung der Gitarre ebenso wie durch eine sachgerechte Beurteilung von Störungen und Defekten. Fachmännisch durchgeführte Reparaturen, die größere Schäden am Instrument verhindern, tragen natürlich ebenfalls entscheidend zum langen Erhalt der Gitarre bei. Insofern ist es für den Spieler günstig, wenn er den Erbauer seines Instruments kennt und sich bei Schwierigkeiten direkt an ihn wenden kann.

(Entnommen aus: "Wissenswertes für den Gitarristen" von Gitarrenbaumeister Gerold K. Hannabach und Margarete Brunswicker-Apelt.)